Mit „Öko“ zum Profit

Betriebe sparen Kosten durch mehr Umweltschutz


Ostbevern - Mit einem großen Ziel sind im September vergangenen Jahres zwölf Unternehmen im Kreis in die zweite Runde des Projekts „Ökoprofit“ gegangen.

Die Entwicklung kostengünstiger Maßnahmen und damit einhergehendem Umweltschutz steht im Fokus der Arbeitsplanung.

Unterstützt wird das Beratungsprogramm vom NRW-Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem Kreis Warendorf und der Gesellschaft zur Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH (gfw). Um eine Zwischenbilanz zu ziehen, trafen sich Unternehmer und Teilnehmer des Leitungsteams am Mittwoch bei der Firma Friwo Gerätebau GmbH in Ostbevern. Begrüßt werden konnten dort auch Bürgermeister Joachim Schindler, Manfred Nienhaus (gfw) sowie Philipp Mihajlovic als Moderator.

Nach Potenzialanalysen durch Vor-Ort-Beratung hatten sich die Unternehmer in Workshops mit der Thematik befasst. Unter anderem setzten sich die Teilnehmer mit den Schwerpunkten Strom, Wärme- und Klimatechnik, regenerative Energieträger, Abfallvermeidung sowie Wasserverbrauch auseinander. Schon bei der Zwischenbilanz konnten die Unternehmer positive Ergebnisse zusammentragen. Dabei wurde deutlich, dass sich auch mit kleinen Maßnahmen große Gewinne machen lassen.

Vertreter des Hotel Beverland, Friwo Gerätebau GmbH, G&S Balkonbauer GmbH &Co. KG, der landwirtschaftliche Hof Finkenbrink, hygi.de GmbH & Co. KG, Igel Elektrik GmbH, Stephan Redecker e.K., Schlering GmbH, Stadtwerke ETO, Westeria Fördertechnik GmbH, WEV Warendorfer Energieversorgung GmbH und der WRW Westfälische Rohrwerke GmbH präsentierten ihre Maßnahmen zum Umweltschutz und die dadurch erzielte Ersparnis für das Unternehmen.

Ob die Umstellung des Fuhrparks von Diesel- auf Gas-betriebene Fahrzeuge, die Anpassung der Beleuchtungsmittel, die Optimierung des Kundendienstes, die Einführung eines Mehrwegverpackungssystems oder die Erneuerung einer Lüftungsanlage – die Schritte waren so unterschiedlich wie die Betriebe. Das Ziel, die Ressourcen nachhaltig zu schonen, war jedoch bei allen Teilnehmern gleich. In den nächsten Monaten werden sie sich noch mit Umweltcontrolling, Arbeitsschutz und Betriebssicherheitsverordnung beschäftigen, im Herbst können sie dann nach Überprüfung das europaweit anerkannte Ökoprofit-Siegel erhalten.

Quelle: Westfälsiche Nachrichten, Anke Reinker

Betriebe sparen Kosten durch mehr UmweltschutzDo., 14.03.2013