Immer mehr Touristen finden Ostbevern toll


Ostbevern. Die Attraktivität Ostbeverns ist bei den Touristen ungebrochen groß, ja sogar deutlich steigend. Das geht aus einer Übersicht des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen hervor. Von Januar bis November 2008 – der Dezember wurde in der neuesten Auflistung noch nicht berücksichtigt – wurden insgesamt 8441 Übernachtungen in Ostbevern und Brock registriert, das sind 20,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Für Christine Schafberg vom Verkehrsverein ist die Zahl erfreulich, doch wirklich verwundert ist sie über die Zunahme an Übernachtungen in der Bevergemeinde nicht. „Ich gehe davon aus, dass die Eröffnung des Hotels Hof Beverland wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat“, sagte sie. Doch definitiv könne der Verkehrsverein dies nicht nachhalten. „Wir erhalten von unseren vier Hotels Mersbäumer, Alte Post, Hof Beverland und Beverhof ja keine konkreten Zahlen, wie viele Gäste wie viele Tage bei ihnen übernachten“, so die Ostbevernerin.

Christine Schafberg glaubt, dass es sogar weit mehr Übernachtungen als die rund 8500 vom Landesamt ermittelten in Ostbevern gibt. 97 Hotelbetten und 81 Gästebetten in Privatunterkünften stehen in der Bevergemeinde zur Verfügung, listete die Mitarbeiterin des Verkehrsvereins auf. „Wie hoch die Auslastungen dabei wirklich sind, ist unklar. Aber wir gehen davon aus, dass sie zumindest nicht schlecht sind.“

Etliche Touristen melden sich zwar im Verkehrsverein, um sich Adressen und Telefonnummern von Hotels und privaten Anbietern von Unterkünften geben zu lassen. Doch vieles geht am Büro von Schafberg auch vorbei. „Unsere Buchungszentrale ist Telgte“, erklärte sie. Gäste, die sich über den Verein „Münsterland“ (ehemals „Münsterlandtouristik Grünes Band“) über Übernachtungsmöglichkeiten in Ostbevern informierten, würden von dessen Reservierungsstelle direkt an die Betriebe vermittelt, die in der „Münsterland e.V.“ registriert seien. „Diese Buchungen laufen dann über unsere Zentrale in Telgte“, so Christine Schafberg.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Thomas Biniossek